Wissenswertes rund um Industrietore.

Aktuelle Beiträge zu Torsicherheit, UVV-Prüfung und Wartungstipps — kompakt aufbereitet für Gewerbe-, Industrie- und Logistikbetriebe.

Der Sprung in die Selbstständigkeit

Warum ich nach vielen Jahren als Angestellter meinen eigenen Betrieb gegründet habe

Der Gedanke war jahrelang da. Immer wenn ich abends vom letzten Einsatz nach Hause gefahren bin und mir überlegt habe, wie ich manches anders anpacken würde. Nicht besser als die Kollegen, aber eben auf meine Art. Und immer, wenn ich diesen Gedanken zu Ende gedacht habe, kam der nächste hinterher: Das kann man doch nicht einfach machen.

Im Mai 2026 habe ich es doch gemacht. Seitdem gibt es Müller Torservice.


Was mich lange gebremst hat

Ich habe viele Jahre als Angestellter an Toranlagen gearbeitet. Das heißt: geregeltes Einkommen, ein Fahrzeug, das jemand anderes bezahlt, und am Monatsende kommt das Geld, ob ein Auftrag gut lief oder nicht. Diese Sicherheit gibt man nicht leichtfertig auf.

Fachlich hatte ich keine Sorgen. Ich weiss, was ich an einem Sektionaltor, einem Rolltor oder einer Schnelllauftür tue. Der Respekt galt allem anderen: Angebote, Buchhaltung, Versicherungen, Steuern. Und der Frage, die mir am meisten im Magen lag: Woher kommen eigentlich die Kunden, wenn niemand weiss, dass es mich gibt?


Der Punkt, an dem ich mich entschieden habe

Irgendwann war klar: Wenn nicht jetzt, dann nie. Ich wollte, dass der, der ans Telefon geht, auch der ist, der später vor der Anlage steht. Ohne Zwischenstellen, ohne Rückfrage in eine Zentrale. Das geht nur mit dem eigenen Betrieb.

Meinem bisherigen Arbeitgeber habe ich vorher offen gesagt, was ich vorhabe. Als er mich gebeten hat, noch einen Monat länger zu bleiben, habe ich zugesagt. Man geht sauber auseinander, das gehört sich so. Der Start hat sich dadurch verschoben, aber ich bin ohne offene Rechnung gegangen. Das war es mir wert.


Meine Grenze kenne ich

Mit Toren kenne ich mich perfekt aus. Eine Website kann ich nicht bauen. Und ich wollte nicht diejenige Sorte Gründer sein, die alles selbst probiert und am Ende bei nichts richtig fertig wird.

Also habe ich mir Unterstützung gesucht. Aber nicht irgendeine. Mir war wichtig, dass die Leute unser Geschäft kennen. Wer noch nie mit einem Handwerksbetrieb gearbeitet hat, versteht nicht, warum ein Notdienst anders angefragt wird als eine Wartung. Und warum ein Angebot, das drei Tage liegen bleibt, in unserer Branche verloren ist.

Gefunden habe ich diese Unterstützung bei 0711-Netz, Agentur fürs Handwerk in Stuttgart. Dort arbeitet man seit Jahren ausschliesslich mit Betrieben wie meinem. Gemerkt habe ich das an den Fragen. Es ging nicht um Farben und Schriften, sondern darum, wer mich sucht, in welcher Situation, und was derjenige dann als Erstes braucht.

Das Ergebnis ist die Website, auf der Sie gerade lesen. Sie war vom ersten Tag an da, zusammen mit dem Betrieb.


Was Sie davon haben

Ein junger Betrieb hat einen Nachteil und einen Vorteil. Der Nachteil: Es gibt uns noch nicht lange. Der Vorteil: Sie bekommen den Inhaber. Wer bei mir anruft, spricht mit dem Mann, der die Arbeit anschliessend selbst macht.

• Wartung und die vorgeschriebene Prüfung Ihrer Toranlagen, mit Dokumentation.

• Reparaturen, herstellerunabhängig an allen gängigen Fabrikaten.

• Austausch, wenn eine Anlage wirtschaftlich am Ende ist.

• Notfallservice rund um die Uhr, wenn nichts mehr geht.


Und falls Sie gerade selbst überlegen

Vielleicht liest das jemand, der denselben Gedanken schon eine Weile mit sich herumträgt. Dann eine ehrliche Einschätzung aus wenigen Monaten Erfahrung: Der Mut ist nur die eine Hälfte. Die andere ist, sich rechtzeitig Hilfe zu holen bei dem, was man selbst nicht kann. Beides zusammen macht den Unterschied.

Wenn bei Ihnen ein Tor klemmt, rufen Sie an. Ich komme selbst.

Frank Müller, Müller Torservice


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